Italien - Ligurische Küste: Sanremo, Bergeggi, Spotorno, Noli, Savona // Text: Italien und die Italiener

 mit einem Text ganz unten: Italien, die Italiener


    









mehr Fotos Ligurische Küste





Italien / die Italiener

Um es gleich vorweg zu nehmen. Sie sind anders. Anders als wir. Dürfen sie auch. Sollen sie auch.

Sie grüssen zum Beispiel nicht auf dem Wanderweg oder an der Bushaltestelle. Dieses ewige "Grüezi" oder "Grüessech" wie bei uns in der Schweiz, das fehlt. Soll auch erwähnt werden, dass eben dieses antrainierte Schweizer "Grüessech" auch nicht überall gern gehört wird. Habs auch mal schon ausprobiert, am Bahnhof Bern oder Zürich, beim Warten auf den Zug. Jesses, wie die Leute dich anstarren.
Zurück zu den Italienern.
Sie sind viel unterwegs. Weil sie ihre "macchina" (Auto, kleines Auto, ganz kleines Auto, Motorrad oder Motorroller, Vespa) so sehr lieben, gehen sie auch gern mal mit ihrem Kehrricht zu Fuss so ca. 200 Meter weit zu ihrer macchina, steigen ein, und brummeln dann so ca. 400 Meter zum nächsten Container, um den Mist los zu werden. Dann alles wieder zurück, am Schluss wieder ca. 200 Meter zu Fuss. Ein bisschen Bewegung schadet ja nicht.
Und die Motorroller-FahrerInnen, die kleben immer ca. 5-10 cm vom Rand der ausgezogenen Mittellinie entfernt. Klar, natürlich - immer auf der Gegenfahrbahn. Hab mich gefragt, ob es in italienischen Spitälern spezielle Abteilungen für Motorrad- und Motorroller-FahrerInnen gibt. Wo man dann so ganz unter sich sein kann.
Sie kleiden sich gerne gut. Manchmal ein wenig knapp - vor allem wenn Frau und vermutlich noch jung und unverheiratet. Dann darf ruhig ein bisschen mehr vom Gehalt für ein bisschen weniger Stoff drauf gehen.
Sie reden gern. Sie reden viel. Sie reden pausenlos, könnte man ab und zu meinen. Über was sie da ununterbrochen sprechen entzieht sich meiner Kenntnis, da ich im Italienischkurs bei Lektion 8 feststecke. Ganz unter uns: Das soll sich jetzt ändern. Subito.
Die Männer - ok, nicht ganz alle - die greifen sich oft zwischen die Beine, und ziehen an ihrem Ding. Müssen es wohl neu platzieren oder wollen einfach sicher sein, dass das Teil einfach noch da ist. Ist ja auch wichtig und ganz legitim. In Italien.
Die Hunde dürfen mit in den Supermarkt. In speziellen Karton-Hundeboxen, die dann einfach in den Einkaufswagen gestellt werden. Und los geht das Einkaufsvergnügen. Die Hunde gucken meist ganz fröhlich zu, was die Herrchen oder die Frauchen diesmal so auswählen. Speziell bei der Frischfleisch-Abteilung wedelt es noch ein bisschen mehr als dort beim Gemüse und den Früchten.


Bleib zu sagen. Ich mag sie, die ItalienerInnen. Nicht nur wegen den leckeren Teigwaren, Gelati oder dem feinen Cappuccino und Caffè !











Beliebte Posts letzte 7 Tage

Starke Strecke Prag

CoronaKrise - 26 Länder öffnen die Grenzen